Gutes Neues Jahr
Wir wünschen allen Mitgliedern, Tierfreunden und den gesamten Bewohnern der Landkreise Altötting und Mühldorf ein gutes und gesegnetes Jahr 2012 mit viel Glück und Gesundheit!
Ein neuer Mitbewohner kommt ins Haus…
Sie haben sich dazu entschlossen, einem Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause zu geben! Hier ein paar Tipps für die ersten Tage mit Ihrem neuen Mitbewohner:
Der Einzug:
Der Hund wird sich nach einiger Zeit ein Plätzchen suchen, wo er sich sicher fühlt, bitte lassen Sie den Hund vorerst selbst entscheiden, wo er liegen möchte. Wenn er einige Zeit bei Ihnen verbracht hat, können Sie den Hund an einen Platz gewöhnen, der Ihren Vorstellungen entspricht.
An diesem auserwählten Platz (dort sollte er sich zurückziehen können, wenn er in Ruhe gelassen werden will) sollten Sie ihn nicht stören. Bitte lassen Sie den Hund entscheiden. Wenn der Hund sich seinen Platz ausgesucht hat, machen Sie ihm diesen so gemütlich wie möglich. Der Hund sollte sich an diesem Platz sicher und geborgen fühlen. Falls Kinder im Haushalt leben, erklären Sie ihnen bitte, dass der Hund anfangs diese Ruhe braucht um sich gut einzugewöhnen.
Gehen Sie von Anfang an möglichst normal mit Ihrem neuen Bewohner um. Gehen Sie nicht zu sehr auf seine Ängste ein, die er evtl. noch hat. Seine Angst wird dadurch nur verstärkt. Reden Sie mit einer ruhigen Stimme mit Ihrem Hund, er muss sich an Ihre Stimme gewöhnen. Vielen Hunden tut es gut, wenn man viel mit ihnen spricht.
In der ersten Nacht lassen Sie Ihren Hund wenn möglich nicht alleine. Falls sich dies nicht vermeiden lässt, lassen Sie eine Lampe brennen, damit sich Ihr Hund in der neuen Umgebung orientieren kann, sollte er nachts aufwachen.
Geben Sie Ihrem Hund Zeit sich an sein neues „Rudel“ und die neue Umgebung zu gewöhnen. Neugierige Besucher sollten sie einige Tage vertrösten, der Hund sollte wissen wer denn nun seine neue Familie ist.
Die Ernährung:
Bitte füttern Sie nicht zu große Mengen auf einmal. Lieber die Tagesration auf 2 – 3 Mahlzeiten am Tag verteilen. Fast alle Hunde haben in den ersten zwei oder drei Tage Durchfall ( Futterumstellung, Stress, Umgebungswechsel). Wenn der Durchfall nicht länger dauert, ist dies auch kein Grund zur Sorge. Sollte allerdings der Durchfall extrem dünnflüssig oder sogar blutig sein, sollten Sie zur Sicherheit einen Tierarzt aufsuchen.
Bitte gönnen Sie Ihrem Hund nach dem Füttern zwei bis drei Stunden Ruhe, um die Gefahr einer Magendrehung auszuschließen.
Sollte der Hund in den ersten Tagen große Mengen Wasser trinken, besteht kein Grund zur Sorge. Allerdings sollten Sie ihn dann öfters nach draußen lassen, damit er sich entleeren kann. Bieten Sie Ihrem Hund vor dem Schlafengehen nur kleine Mengen Wasser an, damit er die Nacht durchschlafen kann.
Die Stubenreinheit:
Seien Sie nicht böse, wenn’s die ersten Tage noch nicht so gut klappt. Die meisten Hunde sind von Natur aus Stubenrein (außer Hunde aus Haltung im Freien oder Welpen). Sie sollten am Anfang besonders auf die Signale des Hundes achten. Er wird sich auf seine Weise bemerkbar machen, wenn er raus muss. Sie beide werden den Dreh bald raushaben!
Das Gassi - Gehen:
Manche Hunde sind es nicht gewöhnt, an der Leine zu gehen. Ein Geschirr ist am Anfang besser als ein Halsband, damit sich der Hund nicht losreißen oder aus dem Halsband schlüpfen kann. Bevor Sie Ihren Hund ohne Leine laufen lassen, versichern Sie sich, dass der Hund auf Zuruf sofort zurückkommt.
In den ersten Tagen sollten Sie die Spaziergänge möglichst ruhig gestalten. Der Hund sollte erst einmal wissen, wohin er ab jetzt gehört. Haben Sie etwas Geduld mit Ihrem neuen „Besten Freund“!
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