Gutes Neues Jahr

Wir wünschen allen Mitgliedern, Tierfreunden und den gesamten Bewohnern der Landkreise Altötting und Mühldorf ein gutes und gesegnetes Jahr 2012 mit viel Glück und Gesundheit!

Der erste Tierheimbewohner ist bereits da

Erscheinungsdatum: 
4. Juli 2011

Eine Woche alter Berner Sennenhund fürs Erste der einzige Vierbeiner im Neubau - Umzug verzögert sich.

Winhöring.

Eisenfelden/Winhöring.
Sie haben einfach kein Glück mit dem Umzug. Nicht nur, dass die Helfer und Verantwortlichen des Tierschutzvereins Altötting/Mühldorf  wegen Asphaltierungsarbeiten momentan alles zu Fuß in die neue Wirkungsstätte nach Eisenfelden tragen müssen − jetzt hat ihnen auch noch das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ausgerechnet auf den wenige Stunden vorher betonierten Boden der
Hundezwinger prasselten am Freitag vor einer Woche dicke Hagelkörner nieder. Der Beton war noch längst nicht ausgehärtet. Hunderte kleine Dellen zeugen jetzt vom Unwetter. Weil es zudem weitaus schwieriger als gedacht ist, alle Handwerksarbeiten zu koordinieren, hat sich der offizielle Umzugstermin verschoben. Eigentlich hätten Hunde, Katzen und Co. bereits am vergangenen Freitag vom alten ins neue Domizil umsiedeln sollen.
Noch aber ist ein frisch auf die Welt gekommener Berner Sennenhund
der einzige Vierbeiner im Neubau an der B 588. Die anderen Tiere müssen sich gedulden. Mit einer rund einwöchigen Verspätung rechnet 3. Vorsitzende Rosemarie Winichner aktuell. Angepeilt ist der kommende Samstag. Auf dieses Datum hoffen die Tierfreunde nicht nur weil sie der Zustände im alten Tierheim längst überdrüssig sind, sondern auch, um gegenüber der Gemeindeverwaltung Winhöring einigermaßen Wort halten zu können. Deren Geduldsfähigkeit ist derweil noch im grünen Bereich. „Wir werden da jetzt keinen Druckmachen“, sagt Geschäftsleiter Otto Marchner. Der Tierschutzverein habe rechtzeitig angekündigt, dass es mit dem ursprünglichen Stichtag 1. Juli Probleme geben könnte. „Deswegen waren wir darauf eingestellt.“ Auf die weiteren Pläne der Gemeinde mit dem bisherigen Tierheim-Areal hat die kleine Verzögerung ohnehin keine Auswirkung. Aktuell laufen noch die Planungen am Schreibtisch, der Bau der gewünschten Erschließungsstraße wird laut Marchner frühestens im Herbst starten, möglicherweise auch erst Anfang 2012. Am neuen Tierheimgelände an der B 588 sind die Asphaltarbeiten dagegen schon einen großen Schritt weiter. Nachdem am Donnerstag auch hier das regnerische Wetter für einen ungewollten Aufschub sorgte, konnten die schweren Maschinen am Freitag endlich die Lücke zwischen Tierheimareal und Bundesstraße schließen.
Offizielle Eröffnung am 18. Juli
Auch im Tierheim-Neubau selbst geht es voran. Die beiden Futterküchen für Hunde und Katzen sind eingerichtet, das künftige Arztzimmer ist nahezu komplett. Platz ist genug vorhanden: Für rund 20 Hunde und weit über 40 Katzen ist das neue Tierheim ausgelegt. Dazu kommt eine großzügige Quarantänestation, mit deren Hilfe die frühere  Unterbringungsprobleme bald vergessen sein sollen.
Dennoch: Bis alles unter Dach und Fach ist, bleibt für die rund 50 ehrenamtlichen Helfer genug zu tun. Schließlich müssen nicht nur die Tiere umgesiedelt werden, auch Stapel voller Kartons, Möbel und sonstiger Einrichtungsgegenstände warten im alten Tierheim noch darauf, nach Eisenfelden verfrachtet zu werden. So viel wie möglich wollen die Tierschützer wiederverwenden, angefangen von Maschinen bis hin zu Pflastersteinen.
Damit bleibt den Helfern auch über den offiziellen Einweihungstermin hinaus noch jede Menge Arbeit. Der ist für den 18. Juli vorgesehen − und wird laut Winichner auf jeden Fall eingehalten.

Fotos:

Zu tun gibt es genug. Am alten Gelände ist für Tierheimleiter Rüdiger
Obst und seine Helfer aktuell großes Ausräumen angesagt.

Am Neubau in Eisenfelden ist mittlerweile auch die Zufahrtsstraße
geteert. Am Freitag rückten die Asphaltmaschinen an.

Seine Augen sind noch geschlossen − deswegen kann der erst eine Woche alte Berner Sennenhund von Tierpflegerin Jacky Kalcher noch
nicht sehen, in welchmoderner Umgebung er die nächste Zeit verbringen wird. Bislang ist der Kleine der erste Heimbewohner. − F.: Kleiner

Quelle: 
Alt-Neuöttinger Anzeiger